Gio Ponti und die Liebe zur Architektur

Eine römische Ausstellung, um das Universum des Mailänder Meisters des 20. Jahrhunderts kennen zu lernen

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Roma, Museo del Maxxi 26 11 2017 OPENING: GIO PONTI. AMARE L’ARCHITETTURA a cura di Maristella Casciato, Fulvio Irace con Margherita Guccione, Salvatore Licitra, Francesca Zanella ©Musacchio/Ianniello/Pasqualini

Roma, Museo del Maxxi 
©Musacchio/Ianniello/Pasqualini

Roma, Museo del Maxxi 26 11 2017 OPENING: GIO PONTI. AMARE L’ARCHITETTURA a cura di Maristella Casciato, Fulvio Irace con Margherita Guccione, Salvatore Licitra, Francesca Zanella ©Musacchio/Ianniello/Pasqualini

Roma, Museo del Maxxi
©Musacchio/Ianniello/Pasqualini

Rom – Die Schönheit in der wir leben sollten. Gio Ponti schrieb im Jahre 1957 seinen Buch mit dem Titel: „Amare l’architettura“ (Die Architektur lieben) und dies ist auch der Titel der Ausstellung, die dem italienischen Architekten im Museum MAXXI in Rom (bis 13.4.2020) gewidmet ist. „Eine reine Architektur, hat die Reinheit eines Kristalls“, ist ein bekannter Aphorismus Pontis. Der in Mailand im Jahre 1891 geborene Meister hat Grenzen und Traditionen aufgebrochen. Seine Karriere begann als künstlerischer Leiter der Porzellanmanufaktur Richard-Ginori, während er 1927 gemeinsam mit Emilio Lancia sein erstes Architekturbüro gründete. Im Jahre 1928 kreierte er die Zeitschrift für Architektur und Design „Domus“.
In der römischen Ausstellung kann man sein Werdegang anhand von Modellen (wie die des Mailänder Pirelli-Hochhauses), Objekte und Videos folgen. „Der Architekt sieht die Fehler seiner Kreation nur am Ende, wenn alles schon gebaut ist“, sagt er während eines Interviews auf dem Aussichtpunkt im 31. Stock des Pirelli-Wolkenkratzers mit Blick auf der Stadt.
Pontis interdisziplinären Ansatz vereinte Design, Kunsthandwerk, Kunst und Architektur miteinander, war neu und nicht auf einen Stil festgelegt. Sein Schaffen beinhaltet alle wichtigen Themen der zeitgenössischen, idealen Lebensweise. Wohnungen mit Komfort, die nicht an strenge Raumeinteilungen gebunden sind, Gebäude, die in den Städten wenig Platz wegnehmen und in Richtung Himmel gebaut werden, zusammen mit der grundlegenden Idee, dass die Natur wichtiger Teil des menschlichen, urbanen Zusammenlebens bleiben soll: ein Universum, das noch viel beibringen kann und als Inspiration für schaffende Architekten sein sollte.

Gio Ponti amare l’architettura/loving architecture (bis 13.4.2020)
MAXXI, Museo Nazionale delle arti del XXI secolo
Via Guido Reni 4°, Rom
www.maxxi.art

07-01-2020

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