Ferrarelle Mineralwasser: der lange Weg zur Perfektion

Im Quellenpark wandert man durch die üppige Natur, bis man die „Masseria delle Sorgenti“ erreicht, einen restaurierten Bauernhof, wo man die echten Rezepte des Alto Casertano-Gebietes schmecken kann

Text und Fotos: Elvira D’Ippoliti

Riardo (Caserta) Ferrarelle Quellenpark

Riardo (Caserta): Ferrarelle Quellenpark

„Masseria delle Sorgenti“

„Masseria delle Sorgenti“

Riardo (Provinz Caserta) – Ausgeglichen an Mineraliengehalt und leicht prickelnd: das Mineralwasser „Ferrarelle“ aus Riardo in der Provinz Caserta ist ein Kunststück der Natur. Fast dreißig Jahre unter der Erde braucht es, um sich mineralisch anzureichern. Die Firma, die sich auf die Abfüllung dieses Produktes spezialisiert hat, versteht es, die ganze Landschaft der Umgebung zu schützen, die gerade hier üppig und angenehm ruhig ist. So wurde ein „Quellenpark“ kreiert, der sich in unmittelbarer Nähe der Anlage befindet und wo man den Eindruck hat, in einem Garten Eden spazieren zu gehen. Zwischen den Bäumen befinden sich ökologisch gebaute Häuschen, wo sich die Leitungsröhren des Wassers befinden. Bei einem geführten Rundgang gibt es auch die Möglichkeit, „Ferrarelle“ direkt vom Hahn zu verkosten. Maßgebend ist die Temperatur, wie bei gutem Wein. Das Wasser quillt aus der Erde mit 15 Grad. Im Glas bewundert man die natürlichen Perlchen, die sich während der Reise durch vulkanische und karbonatische Felsen bilden. Der Geschmack ist angenehm rund und gefällig. Was aber das „Ferrarelle“ Mineralwasser einzigartig macht, ist der Umstand, dass der Mensch daran nichts ändern muss, um die Flaschen mit einer Flüssigkeit abzufüllen, die ein perfektes chemisches Gleichgewicht hat. Es ist einfach die Natur, die an alles denkt, was gesund zu trinken ist. In einer Epoche, wo man sich dringend mit dem Klimawandel auseinandersetzen muss, weil wir unseren Planeten nicht respektieren, bringt das Beispiel des „Ferrarelle“ zum Nachdenken.

Ferrarelle- Mineralwasser-TiDPress (9)Ferrarelle- Mineralwasser-TiDPress (8)Wasser trinken, um Wohlergehen zu erreichen: In dieser Hinsicht ist Ferrarelle mit seinen vielen, täglichen Qualitätskontrollen ein Spitzenunternehmen. Auf dem mit Olivenhainen und Haselnusspflanzungen bedeckten Berg von Roccamonfina befindet sich die Quelle. Die vielen Bienenstöcke bezeugen die Reinheit von Luft und Boden. Alles wird hier streng kontrolliert, bis das Wasser in die automatischen Abfüllmaschinen kommt. Im Quellenpark, der vom FAI, der Stiftung für Denkmalpflege und Naturschutz, unterstützt wird, kann die Wanderung in der Natur beliebig außerhalb des eingegrenzten Privatbesitzes der Firma weitergehen. Angenehme Wege schlängeln sich durch das Gehölz, bis man zur „Masseria delle Sorgenti“ kommt. Ein alter Bauernhof wurde mit viel Respekt restauriert; das Resultat mit dem umgebenden Feldern, den Blumen und der einfachen Einrichtung ist wunderschön. Wer hier eine Mittagspause einplant, kann den echten Geschmack von Gemüse, Salami und Pasta erleben, die zur Geschichte des Territoriums des Alto Casertano gehören.

Ferrarelle-Mineralwasser

Ferrarelle-Mineralwasser

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Die Rezepte der Tradition erweisen sich als unvergesslich gut. Die Pasta mit Kartoffeln und Wurst, die Vorspeisen wie Schinken vom schwarzen Schwein, Gemüse und Büffelmozzarella begleitet man natürlich mit Ferrarelle-Mineralwasser. Selber produziertes Extranatives Olivenöl schmeckt auf dem hausgemachten Brot sehr gut. In der Masseria delle Sorgenti wird auch Honig produziert, bei Tisch dient er als leckere Zutat für Desserts. Wer am Ende des Essens denkt, dass man von Ferrarelle nun alles erfahren (und geschmeckt) hat, braucht nur zum Geysir zu gehen: hier quillt das Mineralwasser mit all seiner Kraft bis auf acht Meter Höhe. Die Tröpfchen steigen in Richtung Himmel, und die Vorführung wird mit einem Wasser-Regenbogen bereichert.

www.ferrarelle.it
www.masseriadellesorgenti.it

 

 

 

 

07-11-2019

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