Apulien: Otranto, Wandern an der Spitze Italiens

Eine Wanderung in der Natur am „Ende“ Italiens ist eine beeindruckende Erfahrungen, die man in Apulien machen kann

Text und Fotos: TiDPress

Otranto (Provinz Lecce) – Der Wind ist der Hauptdarsteller der Aufführung der Natur mit Blick auf die Strandlinie im Süd-Osten Italiens. Der Ort heißt Torre del Serpe, genannt nach den Resten eines antiken Turms aus römischer Zeit, und nur ein Kilometer aus Otranto entfernt. Das Meer zeigt verschiedene blaue Farbtöne, aber seine Kraft liegt in der Idee der Unendlichkeit: Ein Land endet, und nach den letzten, weißen Steine blickt man auf die Wellen, die das Wasser bewegen. Geographisch ist die Lage Italiens im Mittelmeer klar, aber hier hat man den Eindruck, über unbekannte Länder träumen zu können, die sich irgendwo auf dieser flüssigen Weite befinden.

Das Land der Kunst kann man in Otranto und in seiner Kathedrale mit dem grandiosen Mosaik bewundern, aber hier ist Italien auf eine andere Art schön. Grüne, dem Meer entgegenlaufende Wiesen, ein kleiner Wald und weiße Steine, die das Blau des Wassers noch heller erscheinen lassen: Eine Wanderung in der Natur am „Ende“ Italiens ist eine beeindruckende Erfahrungen, die man in Apulien machen kann. Der Wind wird immer heftiger, als ich mich in Richtung Meer bewege. Am westlichen Ende der Küste sehe ich in der Ferne einen Leuchtturm. Wenn man weiter in diese Richtung fährt, erreicht man Santa Maria di Leuca, die äußerste Spitze Italiens.

19-04-2017

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