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Frühling im Naturschutzgebiet der Marcigliana bei Rom

Etwas außerhalb der Ewigen Stadt kann man durch fruchtbare, hügelige Felder wandern. Der unverwechselbare Duft der Kamille breitet auf den Wiesen aus, die mit weißen Blumen übersät sind

Frühling im Naturschutzgebiet der Marcigliana bei Rom

Text und Fotos: Redaktion TiDPress

Man ist sehr schnell von der Stadt auf dem Land: Das Naturschutzgebiet der Marcigliana grenzt an den Autobahnring Grande Raccordo Anulare. Stadtbewohner, die es nicht gewohnt sind, auf die jahreszeitlichen Veränderungen der Natur zu achten, können hier eine Art tägliches Tagebuch der Blüten miterleben: ein Schauspiel, das in all seinen Formen, Farben und Düften zu bewundern ist. Mit Hilfe einer App (Pl@ntNet) kann man die Namen von Bäumen, Blumen und Kräutern kennen lernen.

Die weißen Blüten des wilden Pflaumenbaums

Am Rande der schmalen Straße, die über die sanften, fruchtbaren Hügel führt, die typisch für die römische Landschaft sind, erscheinen Ende Februar als erstes die kleinen blauen Blüten des Ehrenpreises. Auf den Wiesen, neben der beruhigenden Präsenz der Olivenbäume, blüht die Kamille mit weißen Blütenblättern, die den Gänseblümchen sehr ähnlich sind. Ihr unverwechselbarer Duft wird im Laufe der Tage immer intensiver. Auffällig sind auch die kleinen weißen Blüten des wilden Pflaumenbaums, die wie zarte Wölkchen mit kleinen Fäden zwischen den Blütenblättern aussehen. Zu Beginn des Frühlings wird die tägliche Beobachtung eines Zweiges oder einer Baumreihe zu einer ständigen Überraschung; und dort, wo nur vierundzwanzig Stunden zuvor noch ein paar grobe Knospen waren, zeigt sich die Andeutung dessen, was eine schöne weiße Blüte sein wird.

Die dornigen Blätter der Mariendistel

Die Blumen und Knospen scheinen nur darauf zu warten, dass jemand an ihnen vorbeigeht, um sich stolz zu zeigen. Schauen Sie, was für schöne hellgrüne Blätter ich heute habe, scheint ein Baum zu flüstern, dessen Äste vom Wind bewegt werden. Und nach einer kurzen Pause stehen schon wieder andere Pflanzen bereit, um ihr schnelles Erwachen nach der Winterpause zu zeigen. Lorbeerbüsche füllen sich mit gelben Blüten. Die bisher spärlichen Mariendisteln breiten ihre stacheligen, weiß geäderten Blätter aus und konkurrieren mit den behaarten Stängeln und den violett-blauen Blüten des Borretschs um den Platz.

Naturschutzgebiet der Marcigliana, Foto: TiDPress, Rom
Naturschutzgebiet der Marcigliana

Die bepflanzten Felder der Marcigliana sind auch im Winter schön anzusehen, denn sie scheinen von einem Künstler entworfen worden zu sein, der entschlossen war, die Harmonie der wellenförmigen Formen darzustellen. Die Erde hat eine schöne, tiefbraune Farbe. Im März wird sie smaragdgrün. In diesem Fall ist es schwieriger, die Schritte der Veränderung zu verfolgen, da manche Böden bereits im Winter grün sind, während andere auch im Frühjahr nur die vom Traktor bewegten Erdschollen zeigen.

Die Natur hat es aber nicht immer eilig. Andere Bäume, deren Äste noch völlig kahl sind, laden zur Geduld ein. Die Natur hält immer eine Überraschung für diejenigen bereit, die Augen haben, sie zu bewundern.

Foto TiDPress. Naturschutzgebiet der Marcigliana, Rom

Die Überraschungen der Natur

Die bepflanzten Felder der Marcigliana sind auch im Winter schön anzusehen, denn sie scheinen von einem Künstler entworfen worden zu sein, der entschlossen war, die Harmonie der wellenförmigen Formen darzustellen. Die Erde hat eine schöne, tiefbraune Farbe. Im März wird sie smaragdgrün. In diesem Fall ist es schwieriger, die Schritte der Veränderung zu verfolgen, da manche Böden bereits im Winter grün sind, während andere auch im Frühjahr nur die vom Traktor bewegten Erdschollen zeigen.

Die Natur hat es aber nicht immer eilig. Andere Bäume, deren Äste noch völlig kahl sind, laden zur Geduld ein. Die Natur hält immer eine Überraschung für diejenigen bereit, die Augen haben, sie zu bewundern.

Naturschutzgebiet der Marcigliana

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Kamille

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