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Versilia: Mare e Monti

Mare e Monti“, ein leckeres Spaghetti-Gericht, bedeutet nichts anderes als „Meer und Berge“, und genau diese Bezeichnung trifft auf die Versilia zu. Der gesegnete Landstrich der Toskana liegt zwischen der Stadt Forte dei Marmi im Norden und dem Waldgebiet von San Rossore im Süden.

Versilia: Mare e Monti

Text und Fotos: Richard Brütting

„Zur Versilia gehören Sandstrände am Tyrrhenischen Meer, elegante Badeorte wie Viareggio, Städte mit künstlerischem Flair wie Pietrasanta (Statuen und Fresken von Botero), aber auch der Naturpark der Alpi Apuane mit seinen schroffen Bergen (Monte Pisanino 1945 m). Der im 19. Jahrhundert einsetzende Badetourismus lockte den Hochadel, Künstler und internationales Publikum an die Versilia. Die nach einem verheerenden Brand im Jahre 1917 errichteten Luxushotels, Casinos und monumentalen Bauwerke in einem halb exotischen, halb imperialen Stil an der viele Kilometer langen Strandpromenade dienen seither dem Vergnügen der Badegäste. Eine originelle Kombination von Strand und historischer Behausung bietet die in der Ortschaft Camigliano gelegene Villa Lazzareschi an: Die Gäste der zur Villa gehörenden Ferienhäuser haben am Strand bei Marina di Pietrasanta freien Zugang zur Badeanstalt „Stella Bianca“, in deren Restaurant leckere Fischgerichte und vorzügliche Speisen mit Meeresfrüchten verzehrt werden können.

 Im Sommer 1926 verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den Kindern Elisabeth und Michael seinen Urlaub in Forte dei Marmi, zuerst im Grand Hotel, wo er sich jedoch nicht erwünscht fühlte, und dann in der sympathischen Pension Regina (heute Hotel). Seine Eindrücke von den „atmosphärischen“ Veränderungen durch den beginnenden Faschismus beschrieb er in der berühmten Novelle „Mario und der Zauberer“. Die unheimlichen Ereignisse finden im fiktiven Ort Torre di Venere statt, sicher eine Anspielung auf Torre del Lago und Giacomo Puccini.

 

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