Vesconte Palazzo Cozza Caposavi in Bolsena (Viterbo)

Ein Aufenthalt zwischen Kunst und Geschichte, im Familienpalast auf dem Hauptplatz des niedlichen Städtchens am See

Text und Fotos: Redaktion TiDPress

Francesco Cozza Caposavi

Francesco Cozza Caposavi

Bolsena, Palazzo Cozza Caposavi

Bolsena, Palazzo Cozza Caposavi

Bolsena (Viterbo) – „Der wahre Luxus ist das Erlebnis in unserem Haus zu wohnen“, Francesco Cozza Caposavi ist voller Aktivität in seinem Palazzo-Hotel „Vesconte“ in Bolsena engagiert. Der junge Adelige zweifelt keinen Moment daran, dass die fein eingerichteten Zimmer, im auf dem Hauptplatz des niedlichen Städtchens am See gelegenen Familienpalast, den Gästen eine unvergessliche Erfahrung schenken. Palazzo Cozza Caposavi ist kein Hotel im traditionellen Sinne: Es gibt keine Rezeption, sondern man klingelt am Eingangstor und eine nette Dame, und manchmal auch Francesco selbst, heißen die Gäste willkommen. Ein kleiner Tisch am Eingang dient dazu, die Dokumente zu registrieren und die Schlüssel zu bekommen. Dann steigt man die große Steintreppe hinauf und man bleibt erstmals voller Bewunderung in der blauen Galerie im zweiten Stock stehen. An den Wänden hängen, in einem harmonisch in Blau gestalteten Ambiente, Temperamalereien, die die idyllischen Landschaften des nahe liegenden Sees darstellen. Eines der Zimmer erreicht man direkt von dieser Galerie aus. Andere öffnen sich dagegen, wie in einer spannenden Suche nach dem Schatz, von andere Sälen aus, wo Kunst und Geschichte mit wertvollen Objekten, Bilder und zeitlosem Charme den Ton angeben.

Bolsena-Vesconte-TiDPress (4)Bolsena-Vesconte-TiDPress (5)Die Repräsentanzsäle sind nicht groß, dennoch fehlt es an nichts, was in einen echten Adelspalazzo gehört: Zeichnungen und Bilder von berühmten Malern, eine Hauskappelle, ein chinesischer Salon, raffiniertes Besteck sowie Möbel und Dekorationen, die original, elegant und fein sind. Es ist verblüffend wie man sich gleich angenehm daran gewöhnt, mit dem eigenen Schlüssel, den man während des Aufenthalts bekommt, das großen Tor zu öffnen und sich als „Hausherr“ in einem Saal umzuschauen, bevor man sein Zimmer erreicht. Francesco, der gemeinsam mit dem Vater als Gastgeber mit zwei Zimmern – jetzt sind es 14 – begonnen hat, hat die mutige Wahl getroffen, die Zimmer im gleichen Stil des Palastes zu gestalten. Fernsehen ja, aber keine Minibar: „Man befindet sich immer in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, mit dem man mit einer gewisse Sorgfalt umgehen sollte“. Und das geliebt werden muss, kann man hinzufügen.

Bolsena-Vesconte-TiDPress (3)Eine Liebe, die Francesco tief empfindet. „In unserem Palast, der sich direkt auf der Via Francigena befindet, war Gastfreundschaft seit jeher wichtig“. Künstler, Schriftsteller und Regisseure wohnen hier noch heutzutage gerne, um sich durch das schöne Ambiente inspirieren zu lassen. Und wer gerade kein Künstler ist? Kein Problem, nach einem Aufenthalt im „Vesconte Palazzo Cozza Caposavi“ fühlt man sich als Teil eines exklusiven Clubs, zu dem alle die gehören, die die enge Verbindung zwischen Kunst und Geschichte schätzen.

Il Vesconte Palazzo Cozza Caposavi, Piazza S. Rocco 12, Bolsena    www.vesconteresidenza.com

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11-10-2020

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