Das Resort „Le Silve“ bei Assisi

Oberhalb der Stadt des Heiligen Franziskus, in einer wunderschönen Gegend, kann man sich in einem eleganten Zimmer ausruhen und Energie aus der Natur aufnehmen

Text und Fotos: Elvira D’Ippoliti

Armenzano bei Assisi, "Le Silve"

Armenzano bei Assisi, „Le Silve“

Armenzano bei Assisi, "Le Silve"

Armenzano bei Assisi, „Le Silve“

„Gelobt seist du, mein Herr, für Bruder Wind, für Luft und Wolken…“: Ich denke an den Sonnengesang von Franz von Assisi als ich mich vor mein Zimmer in „Le Silve“ in Armenzano bei Assisi bequem auf einem Liegestuhl ausruhe. Vor meine Augen breitetet sich das Tal des Monte Subasio aus, wo sich das ländliche Resort, nur wenige Kilometer von der Stadt des Heiligen entfernt, befindet. Der Wind spielt gerade mit dem Laub eines Ahorns und beide sind wie Kinder, die unbeschwert den Tag zusammen verbringen. Dasselbe spürt man in vieler Hinsicht in „Le Silve“, wo man im Einklang mit der Natur schöne und „leichte“ Stunden verbringt. Franz von Assisi kann zeitgenössische Menschen tief ansprechen und uns die Augen auf die Harmonie der Natur öffnen. Auf dem Monte Subasio lebt man in einem perfekten Ambiente, dessen Einfachheit schwer zu beschreiben ist. Dichte Wälder, durch die sich kleine Straßen schlängeln und breite Einblicke in das Tal. Bäume und Pflanzen werden durch die gelbe Präsenz von unzähligen Ginsterbüschen, die in dieser Jahreszeit noch in voller Blüte stehen, bereichert. Es ist als ob die Natur einem Wesen mit einem Zauberstab die Aufgabe gegeben hätte, die Gegend mit sommerlich hellen Lichtpunkten auszumalen.

Besitzer des weitläufigen Landguts und des Resorts, das sich darauf befindet, ist Marco. Ein Agronom, der die Stadt verlassen hat, um das Projekt seines Vaters weiterzubringen. „Ich bin oft hierhergekommen, um meinen Vater zu besuchen und mit der Zeit habe ich verstanden, dass dies ein Ort zum Verweilen ist“. Wie das Spiel vom Baum und Wind agiert hier die Kombination zwischen innerer Ruhe und der Kraft, die die Natur schenkt, wie eine Energiequelle, die dazu einlädt sich tief auszuruhen. Die Lehre des Heiligen Franziskus – er war mit dem Großgrundbesitzer des zwei Kilometer entfernten Armenzano befreundet – kann man auch in dieser Hinsicht verstehen. Man muss sich einfach von der Einfachheit der Natur (und des Lebens) faszinieren lassen. In touristischer Sprache ausgedrückt: In „Le Silve“ wohnt man in ländlich eleganten Zimmern, sonnt sich am Rande zweier Schwimmbäder und hat viele Möglichkeiten in der Natur, ohne das Landgut dafür zu verlassen, zu wandern oder mit elektrischen E-Mountainbikes zu fahren. Eines der Schwimmbäder ist etwas höher als das Resort gelegen, in wunderschöner Lage. Auf diesem schönen Grund leben auch Pferde und Esel sowie Wildschweine und Hühner.

Restaurant „Armentum“, das Koch Antonio Falcone

Restaurant „Armentum“, der Koch A. Falcone

Armenzano bei Assisi, "Le Silve"

Armenzano bei Assisi, „Le Silve“

Zum „Le Silve“ gehört auch das Restaurant „Armentum“, das vom Koch Antonio Falcone geführt wird. Hier können die Gäste hausgemachte Schinken (er wird in Norcia gereift), Schweinefleisch und Hühner, die hier gezüchtet werden, kosten. Antonio empfiehlt einen Traditionsgericht und andere Spezialitäten des Landguts. „Maltagliati“-Pasta mit Schweinehackfleischsoße und frischen Kräutern, delikate Huhn- oder Hasengerichte und natürlich eine ganze Palette von hausgemachten, leckeren Salamis. Zum schönen „Le Silve“ Aufenthalt gehört ein reichliches Frühstück auf der Panorama-Terrasse des Restaurants, mit hausgemachten und sehr guten Kuchen sowie Brot, das direkt aus dem Ofen kommt und wie all die anderen authentischen Lebensmittel, so auch der Käse, in der Gegend produziert wird. Von „Le Silve“ reist man eigentlich ungern ab und nimmt sich vor, das nächste Mal einen längeren Aufenthalt zu reservieren.

Video Terra Italia: Umbrien, Resort Le Silve  

Le Silve di Armenzano     www.lesilve.it/

24-07-2020

Reisereportagen | Tags: , ,

© Copyright TidPress
Video
Bildergalerie
Italienische Regionen