„Borghi“ und Hügel in der Provinz Ascoli Piceno

Besuch eines riesigen „Marchigianischen Gartens“, der von den Einwohner im Laufe der Jahrhunderte angelegt wurde

Text und Fotos: TidPress

Ripantransone – Durch die Glaswand des Degustationsraum im Weingut „Le Caniette“ bewundert man vor einem Glas Passerina das Panorama der Berge der Marken im Frühjahr. Das sanft hügelige Gelände ist gepflügt, und die grünen Weizenfelder sind mit gelben Blumen bedeckt. Weinberge und Olivenhaine sind nach geometrischen Figuren arrangiert worden. Die blaue Linie an der Unterseite des Panoramas ist das Meer, umgeben von einem leichten Nebel.

Man spricht von italienischen, englischen und französischen Gärten: Vor unsere Augen erstreckt sich kilometerweit ein immenser „Marchigianischer Garten“, der von den Einwohner im Laufe der Jahrhunderte angelegt wurde. Die in diesem Garten verstreuten Dörfer bewahren unzählige Kunstschätze, wie in einem „dezentralen Museum“. Die Harmonie der Linien und die Zartheit der Farben des Piceno sind im Altarbild des Malers Carlo Crivelli (15. Jahrhundert) reproduziert, das sich im „Polo Museale S. Francesco“ in Montefiore dell’Aso befindet.

06-05-2018

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